Wer regelmäßig in die Sauna geht, stellt sich irgendwann die Frage, ob es sich lohnt, in hochwertige Saunatextilien zu investieren. Dabei braucht es keine große Ausrüstung, sondern nur das Richtige. Das Gefühl eines klammen Baumwolltuchs nach dem zweiten Gang kennen viele. Ein Saunatuch aus Leinenfrotté macht durch die besonderen Eigenschaften der Leinenfaser den Unterschied.
Was ein Saunatuch in der Sauna leisten muss
In der Sauna schwitzt man viel. Ein Saunatuch muss Feuchtigkeit schnell aufnehmen und sie ebenso schnell wieder abgeben. Baumwolle kann das bis zu einem gewissen Punkt. Das Problem: Sie speichert Feuchtigkeit länger, bleibt somit länger feucht und wird nach ein paar Saunagängen schwer und klamm.
Leinenfrotté verhält sich anders. Die Leinenfaser nimmt Feuchtigkeit rasch auf und gibt sie deutlich schneller wieder ab als Baumwolle. Das Tuch bleibt länger frisch, trocknet schneller zwischen den Saunagängen und entwickelt vor allem keinen unangenehmen Geruch, der bei feuchten Baumwolltüchern schnell entstehen kann.
Mehr zu den Eigenschaften unseres Leinenfrottés finden Sie in unserem Artikel „Handtücher aus Leinenfrotté: Was Sie von Baumwolle unterscheidet".
Das Saunatuch: Der Kern des Ganzen
Ein Saunatuch aus Leinenfrotté ist das Herzstück. Es begleitet Sie durch jeden Saunagang, liegt auf der Bank, wird zum Abtrocknen genutzt und hängt zwischen den Gängen über dem Haken.
Wir bieten unser Saunatuch in zwei Größen an:
- Saunatuch Leinenfrotté (80×160 cm) – die klassische Saunagröße, breit genug für die Bank, lang genug zum Abtrocknen
- Saunatuch XL Leinenfrotté (80×220 cm) – für alle, die es großzügiger mögen
Beide Varianten bestehen aus unserem eigens entwickelten Leinengarn mit 68 % Leinen und 32 % Baumwolle und einem Stoffgewicht von ca. 490 g/m². Spürbar schwerer und dichter als herkömmliches Saunafrotté aus dem Handel.
Der Waschhandschuh: Kleiner Zusatz, große Wirkung
Wer das Saunatuch sinnvoll ergänzen möchte, greift zum Waschhandschuh. Nicht unbedingt wegen der Reinigung, sondern vor allem wegen der Wirkung auf die Haut.
Die leicht rubbelige Struktur unseres Leinenfrottés wirkt beim Abtrocknen wie eine sanfte Massage. Der Waschhandschuh verstärkt diesen Effekt: Er fördert die Durchblutung, unterstützt die natürliche Hautregeneration und hinterlässt ein frisches, belebtes Gefühl – genau das, was man nach einem Saunagang erwartet.
- Waschhandschuh Leinenfrotté (17×22 cm)
Saunatuch und Waschhandschuh zusammen sind alles, was Sie für einen vollständigen Saunagang benötigen.
Das Massageband: Für Körperstellen, die man selbst schwer erreicht
Viele Stellen lassen sich beim Abtrocknen des eigenen Rückens nur schwer erreichen. Genau dort entfaltet unser Leinenfrotté-Massageband seine besondere Wirkung.
Die Anwendung ist einfach: beide Enden halten, das Band in langen, gleichmäßigen Zügen über den Rücken führen. Die Leinenfrotté-Textur peelt sanft, regt die Durchblutung an und unterstützt die Hautregeneration, ohne aggressiv zu sein. Leinen ist von Natur aus hypoallergen und antibakteriell, das Band eignet sich daher auch für empfindliche Haut.
- Massageband Leinenfrotté (100×13 cm)
Der Moment danach: Das 2-Zonen-Massagetuch
Nach der Sauna ist die Haut besonders aufnahmefähig. Die Poren sind geöffnet, die Durchblutung angeregt. Genau dieser Moment lässt sich nutzen.
Unser 2-Zonen-Massagetuch ist genau dafür entwickelt worden. Die Mittelzone besteht aus einem Gewebe mit höherem Leinenanteil: etwas rauer, strukturierter, massierend. Sie fördert die Durchblutung, regt die Hautregeneration an und hinterlässt das belebende Gefühl, das Leinen auf der Haut auslöst. Die äußeren Zonen sind weicher gehalten, mit einem höheren Baumwollanteil – für empfindlichere Körperpartien wie Gesicht oder Dekolleté.
2015 wurde es in seiner Kategorie zum „Manufaktur Produkt des Jahres" gewählt. Ein Produkt mit Geschichte – und mit einem Zweck, der sich erklärt, sobald man es in der Hand hält.
- 2-Zonen-Massagetuch Leinenfrotté (55×135 cm)
Was Sie nicht zwingend brauchen
Viele Sauna-Einsteiger denken, sie benötigen ein komplettes Textil-Sortiment. Das stimmt nicht.
- Badetuch extra: Wer schon ein Leinenfrotté-Badetuch zu Hause hat, kann es zum Abtrocknen nach dem letzten Gang mitnehmen. Ein separates Saunatuch reicht trotzdem, weil es auf der Bank liegt und stark beansprucht wird.
- Handtuch extra: Für die Sauna selbst nicht nötig. Das Saunatuch übernimmt alle Funktionen.
- Bademantel: Komfortsache. Für den Weg zur Sauna angenehm, aber kein Muss.
Erster Saunagang mit Leinenfrotté: Was Sie erwartet
Wer Leinenfrotté zum ersten Mal in der Hand hält, bemerkt sofort: Das fühlt sich anders an als Baumwolle. Fester, trockener, etwas griffiger.
Das ist normal und gewollt. Nach vier bis sechs Wäschen verändert sich der Griff spürbar. Die Faser öffnet sich, das Tuch wird geschmeidiger. Was neu und ungewohnt wirkt, wird mit der Zeit weicher und behält dabei alle Eigenschaften, die Leinenfrotté so besonders machen.
Unser gesamtes Sauna-Sortiment aus Leinenfrotté finden Sie hier.
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